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16.02.2024

Generalvikar Kolasa verurteilt jüngste russischer Angriffe scharf

Generalvikar Kolasa äußert sich entschieden zu den russischen Angriffen und bezeichnet sie als inakzeptabel. Auch seine Mutter ist von den Auswirkungen betroffen.

Mit deutlichen Worten hat der Wiener Ostkirchen-Generalvikar Yuriy Kolasa die jüngsten russischen Angriffe auf Wohngebiete in der Ukraine als "himmelschreiende Sünde" verurteilt.

 

Unter den Opfern ist auch Kolasas Mutter, deren Wohnung in Lemberg durch einen Raketenangriff beschädigt wurde. Obwohl die alte Dame körperlich unversehrt blieb, macht Kolasa die prekäre Situation vieler alter und pflegebedürftiger Menschen deutlich, die unter den unsäglichen Zuständen leiden.

 

Der Geistliche appelliert eindringlich an die österreichische Öffentlichkeit und die internationale Gemeinschaft, die "staatsterroristischen Akte" Russlands zu verurteilen. Gleichzeitig ruft er dazu auf, den Opfern beizustehen und für ein Ende dieses völlig absurden Krieges" zu beten.

 

Empört über die jüngsten Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Interview mit Tucker Carlson bezeichnete Kolasa es als "extremen Zynismus", Putin als christlichen Führer zu bezeichnen. Er betonte, dass die Handlungen Russlands, wie das Töten unschuldiger Kinder und die Bombardierung von Wohngebieten, in krassem Widerspruch zu christlichen Werten stünden.