Zur Bewältigung der Folgen der Hochwasser-Katastrophe sucht die Caritas in Slowenien nach zusätzlichen freiwilligen Helfern. Schon seit Tagen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Hilfsorganisation im Einsatz, um insbesondere älteren Menschen, Kranken und Familien mit Kindern, die kein Dach über dem Kopf haben, zu helfen, wie das Onlineportal "Druzina.si" (Montag) berichtet. Über die Website der Caritas (
www.karitas.si) können sich Freiwillige für die Mitarbeit in den Caritas-Teams melden. "Helfen Sie, Lebensmittel und Kleidung bereitzustellen und überflutete Häuser zu reinigen", heißt es in dem Aufruf der Hilfsorganisation.
Außerdem bittet die slowenische Caritas um Spenden für die Betroffenen der Unwetter und Überschwemmungen. Die Bischöfe des Landes haben für kommenden Sonntag (14. August) zu einer Kollekte in den Pfarrgemeinden aufgerufen. Auch diese Mittel sollen über die Caritas an die Hochwasser-Opfer gehen. Die Menschen im Land müssten solidarisch zusammenzustehen, appellierten die Bischöfe am Wochenende. Gleichzeitig dankten sie allen Einsatzkräften u.a. von Feuerwehren, Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen für deren Einsatz.
Das Hochwasser in Slowenien forderte nach Behördenangaben bisher sechs Todesopfer. Am Montag besserte sich die Wetterlage zwar, in den betroffenen Gebieten drohten jedoch zahlreiche Erdrutsche. Durch Starkregen ausgelöste Überschwemmungen hatten in den vergangenen Tagen zwei Drittel Sloweniens unter Wasser gesetzt. Hunderte Menschen mussten evakuiert werden, mehrere Orte waren teilweise tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Unzählige Häuser, Straßen und Brücken sind zerstört.